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TierQuarTier Wien: Tipps für die Außenhaltung von Kaninchen

03.04.2020

Frühlingsbeginn: Was ist bei der Haltung von Kaninchen im Garten zu beachten?


© TierQuarTier Wien

Die Expertinnen und Experten des TierQuarTiers Wien geben dazu die richtigen Tipps. Kaninchen, die während des Winters im Innenbereich gehalten wurden, sollten erst dann in den Außenbereich gegeben werden, wenn die Temperatur mindestens zehn Nächte lang nicht unter zehn Grad Celsius lag. Weiters brauchen Kaninchen viel Platz und sind mindestens zu zweit zu halten.

Das Gehege im Außenbereich muss unter anderem wind- und witterungsgeschützt sein, mit geschützter Überdachung, Rückzugsmöglichkeit, Schlafhöhlen und erhöhter Liegefläche sowie Schutz vor Feinden aus der Tierwelt bieten. Zudem müssen genug Schattenflächen für die Kaninchen vorhanden sein. Sie müssen permanent Wasser und Nagematerial zur Verfügung haben.

Grundregeln für die Außenhaltung
Empfohlen wird, Kaninchen, die während des Winters im Innenbereich gehalten wurden, im Frühjahr erst dann wieder im Außenbereich im Garten in Gehegen auf dem Erdboden zu halten, wenn mindestens zehn Nächte lang die Temperatur in der Nacht nicht unter zehn Grad Celsius gesunken ist.

Für die Haltung von Kaninchen im Garten – so auch für Gehege auf dem Erdboden – gibt es einige Grundregeln. Beispielsweise brauchen sie immer einen Sozialpartner und sind mindestens zu zweit zu halten. Kaninchen sind sehr bewegungsfreudig und brauchen genügend Platz. So ist zum Beispiel für die Außenhaltung von Zwergkaninchen als Auslauf eine Grundfläche von mindestens sechs Quadratmetern für zwei Kaninchen empfehlenswert – mit einem entsprechend großen witterungsgeschützten Bereich.

Schutz vor Wind, Wetter und Feinden aus der Tierwelt
Das Kaninchengehege muss ausreichend Wind- und Witterungsschutz bieten – mit geschützter Überdachung, Rückzugsmöglichkeit, Schlafhöhlen und erhöhter Liegefläche. Weiters muss das Gehege von allen Seiten (auch von oben) Schutz vor Feinden der Kaninchen aus der Tierwelt wie Marder oder Greifvögel bieten.

Kaninchen graben sehr gerne. Ist der Untergrund des Freigeheges zum Beispiel ein Erdboden, ist auf einen entsprechenden Untergrabschutz zu achten. Da Kaninchen sehr hitzeempfindlich sind, muss mindestens die Hälfte der Fläche mit ausreichenden Rückzugsmöglichkeiten permanent im Schatten sein. Dabei ist auch der Sonnenverlauf zu beachten.

Genug Nagematerial und Wasser zur Verfügung stellen
Ein Muss für Kaninchen ist, dass sie ständig Zugang zu Nagematerial wie Ästen, Holz etc. und Heu und Stroh in der Raufe haben. Nicht gefressenes Frischfutter und Heu sind täglich auszutauschen. Bei Außengehegen mit frischem Gras ist auf die langsame Gewöhnung an frisches Gras zu achten.

Weiters müssen Kaninchen ständigen Zugang zu Wasser haben und ihre Wasserbehälter sind täglich zu reinigen. Soweit möglich sind Kot und Urin täglich zu entfernen. Kaninchen sollten entsprechend den Empfehlungen von Tierärztinnen bzw. Tierärzten geimpft werden.

Das TierQuarTier Wien – Tierschutz auf modernster Ebene
Im TierQuarTier Wien – dem Tierschutz-Kompetenzzentrum der Stadt Wien – finden auf 9.700 m2 bis zu 150 in der Stadt Wien entlaufene, ausgesetzte, herrenlose oder abgenommene Hunde, 300 Katzen und einige hundert Kleintiere ein vorübergehendes Zuhause. Die Tiere werden während ihres Aufenthaltes bestens medizinisch versorgt, gepflegt und betreut – bis sie auf schöne, neue Plätze vergeben werden.

Derzeit ist das TierQuarTier Wien geschlossen, die Tiere werden bestens betreut.

Weitere Links:

Fotos: Abdruck frei, © TierQuarTier Wien

Rückfragehinweis:
Mag. Annemarie Hurban
TierQuarTier Wien
Süßenbrunner Straße 101, 1220 Wien
Telefon: +43 1 734 11 02 – 118
E-Mail: a.hurban@tierquartier.at
www.tierquartier.at

 

 

 

 

 

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